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Thermo Lignum – thermische Gebäudebehandlung am Aachener Dom -
Mittelalterliche Holzdecke mit sichtbarem Holzwurmbefall – Vorbereitung zur thermischen Behandlung -
Typischer Holzwurmbefall im Fußboden – Bohrlöcher und Bohrmehl weisen auf aktiven Befall hin
Thermische Behandlung von Holzschädlingen in Bauwerken – ohne Einsatz von Bioziden
Die thermische Holzwurmbekämpfung ist ein bewährtes Verfahren ohne Einsatz von Bioziden um Holzschädlinge wie Hausbock, Holzwurm oder Splintholzkäfer in Gebäuden wirksam zu bekämpfen. Thermo Lignum nutzt dafür temperaturgeregelte Warmluft, wobei die Wärme tief in die Holzkonstruktion eindringt und alle Entwicklungsstadien der Insekten sicher abtötet – vom Ei bis zum Käfer. Das Verfahren wird seit Jahrzehnten erfolgreich in Freilicht-Museen, Kirchen, historischen Bauten sowie in privaten Wohnhäusern eingesetzt.
Das Verfahren – kontrollierte Wärme, präzise Steuerung
Bei der Behandlung wird das betroffene Gebäude oder der entsprechende Bauteil mit gleichmäßig verteilter Warmluft erwärmt. Durch ein computergesteuertes System werden Temperatur und Dauer exakt geregelt. Temperaturfühler messen laufend die Werte in der Luft und im Holzinneren. Sobald die Zieltemperatur im gesamten Querschnitt erreicht ist, wird sie über einen definierten Zeitraum gehalten – so wird eine vollständige Abtötung aller Schädlingsstadien gewährleistet. Die gesamte Behandlung wird dokumentiert.
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Thermo Lignum – thermische Gebäudebehandlung in einem steirischen Freilichtmuseum -
Thermo Lignum – thermische Gebäudebehandlung der historischen Machlhütte des Museums Kaprun
Vorteile der Thermo Lignum Methode
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Ohne Einsatz von Bioziden – rückstandsfrei und geruchsneutral
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Wirksam in allen Schädlingsstadien – Ei, Larve, Puppe, Käfer
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Für historische und moderne Bausubstanz geeignet
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Kein Ausbau notwendig – die Konstruktion bleibt vollständig erhalten
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Dokumentierter Prozess mit Temperaturprotokollen
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Kurzzeitbehandlung – meist innerhalb weniger Tage abgeschlossen
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Erprobt im Denkmalbereich und bei komplexen Gebäudestrukturen
In der Praxis
Das Gebäude wird, soweit dies notwendig ist, mittels einer temporären Folieneinhausung eingepackt und anschließend gleichmäßig erwärmt. Zum Einsatz kommen abgasgetrennte Heizgeräte, das heißt es wird nur reine, warme Luft ins Gebäude eingeblasen.
Steuerprogramme regeln die Wärmezufuhr, Sensoren überwachen Temperatur und Luftverteilung in Echtzeit. Dieses Verfahren ist besonders geeignet für Dachstühle, Fachwerkbauten, Kirchen, Mühlen, Museen oder große Holzkonstruktionen, für die eine Holzschädlingsbekämpfung mit Bioziden nicht in Frage kommt.